3D Fotos und 3D Filme sind aber immer noch in Mode. Schließlich haben die Menschen zwei Augen und möchten diese auch sinnvoll nutzen können. 2D Fotos enthalten einfach weniger Informationen, als 3D Fotos, denn die Tiefe bei der Betrachtung fehlt. Es ist nicht zu leugnen, dass die zusätzlichen Informationen, bei der Betrachtung eines 3D Fotos uns oftmals einen Wow-Effekt bescheren.
Der Eindruck der Dreidimensionalität auf 3D Fotos beruht auf zwei Bildinformationen, die den Augen zeitgleich und für jedes Auge separat angeboten werden. Beim 3D-Foto wird somit das normale 3D Sehen simuliert. Als Information für ein 3D Foto werden zwei Ansichten eines Objektes benötigt, die in etwa im Abstand der Augen voneinander getrennt gemacht worden sind. 3D Fotos kann man bei nicht bewegten Objekten problemlos mit einer einfachen Kamera machen. Bewegte Objekte lassen sich so jedoch kaum einfangen, da die bewegten Objekte sich auf dem zweiten Bild wo anders befinden, wie auf dem Ersten.
Wer mit einer Kamera 3D Fotos schießen möchte, kann das Problem umgehen, indem er versetzt reflektierende Spiegel vor das Okular setzt, sogenannten Strahlenteiler. Ich möchte diese 3D-Foto Technik jedoch nicht weiter erläutern, weil sie meiner Meinung nicht mehr Zeitgerecht ist und mit Nachteilen, wie z.B. Bildhalbierung und somit auch halber Bildauflösung verbunden ist.
Heutzutage sind einfachere Methoden möglich und Fotoapparate sind im Preis so stark gefallen, dass sich jeder Bürger mit Durchschnittseinkommen problemlos zwei Fotoapparate leisten kann. Diese müssen auch keine besonderen Eigenschaften besitzen, auch wenn für 3D Fotografie digitale Fotoapparate vorteilhafter sind. Digitale Fotos kann man weiterverarbeiten, schneiden, digital zurechtbiegen oder einfach auch löschen, wenn sie nicht so gut geworden sind dies schont vor allem das Portmonee, sowie Zeit und Nerven.
Da wir bei der Betachtung der 3D-Fotos meist auf einen 2D Informationsträger schauen, z.B. ein glattes Blatt Papier oder einen Monitor, müssen Tricks angewendet werden, um den Augen trotzdem unterschiedliche Informationen anbieten zu können.
Ein populärer Trick in der 3D-Fotografie ist das sogenannte AnaGlyph-Verfahren mit den bekannten Rot-Cyan-Brillen. Bei diesem 3D-Foto-Verfahren werden stereoskopische Bilder jeweils in Komplementärfarben eingefärbt und überlagert. Ein so erhaltenes 3D-Foto kann mit einer entsprechenden Brille betrachtet werden. Dabei filtert die Farbe der Brille die gleiche Farbe auf dem 3D Foto. So sieht man auf dem Auge mit dem Roten Filter die roten Konturen des Bildes nicht mehr. Das gleiche geschieht für die Farbe Cyan. Durch die Farbfilterung können die 3D-Fotos jedoch nicht im unverfälschten Zustand dargeboten werden. Dennoch ist dies die einfachste und günstigste Methode für die Darstellung von 3D-Fotos. Die Software für die automatische Umwandlung der Bilder zu 3D Fotos kann teilweise kostenlos bezogen werden. Die Kosten für die Anschaffung einer Papier-Anaglyph-Brille liegen im Bereich von etwa zwei Euro. Die 3D-Fotos können auf Papier ausgedruckt werden oder am Monitor betrachtet werden, zusätzliche Darstellungssoftware oder Hardware ist nicht nötig.


Es gibt viele Verfahren für die Herstellung von 3D-Fotos. Die Verwendung von Schutterbrillen, welche synchron mit dem Monitor flackern und den Augen jeweils das entsprechende Bild bieten, hat den Vorteil, dass die Farben nicht verfälscht werden, jedoch den Nachteil, dass diese 3D-Fotos nur am Monitor betrachtet werden können. Auch Projektoren, welche das Licht polarisieren, arbeiten ohne Farbverfälschungen, jedoch benötigt man für die Betrachtung eine Leinwand. Bei den sogenannten Seite-an-Seite 3D-Foto-verfahren benötigt man eine größere, schwerere Brille und ein für die Brille angepasstes Sichtfeld, was die Betrachtung erschwert.
Mittlerweile gibt es jedoch schon Möglichkeiten, 3D-Fotos gänzlich ohne Brillen betrachten zu können. Die Technik macht endlich größere Sprünge und es gibt bereits 3D-Monitore die auf dem Markt sind. (3D Monitore)
Es ist eine Frage der Zeit, bis sie als Massenware für jedermann erschwinglich werden Kostenpunkt im Jahr 2007 ist etwa 2000 Euro pro 3D Monitor.
Zu einem späteren Zeitraum wird sicherlich auch die 3D-Plasmatechnologie soweit sein, räumliche Bilder in Farbe in den Raum gänzlich ohne Monitor darzustellen. Die ersten gelungenen Versuche sind schon da, siehe: http://www.golem.de/0603/43672.html. Zum Holodeck, auch wenn es noch nach Science-Fiction klingt, sind wir nicht mehr weit entfernt. In 30 Jahren ist es vielleicht Standart. Den der 3D Bereich erlebt derzeit eine Neubelebung durch die Anwendung neuer Verfahren und durch die Möglichkeiten der computergestützten Visualisierung von Objekten. Einige Menschen sprechen sogar vom nächsten 3D Boom, innerhalb der nächsten 10 Jahre.
Irgendwann, wird jemand sagen, sorry, es ist noch ein 2D Foto von damals. 3D-Fotos waren zu der Zeit noch nicht so verbreitet. Wenn Sie also nicht nur für oder von dem Nachwuchs ein paar schöne Erinnerungsfotos machen wollen, machen sie 3D-Fotos, denn das ist die Gegenwart und die Zukunft.
Der allerneuste Schrei (2008) ist die 3D Fotokamera von FujiFilm,
welche auf der diesjährigen Photokina vorgestellt worden ist.
Sie ist sozusagen der Ausblick auf die Zukunft der 3D Fotografie.
FujiFilm zeigt mit seiner 3D Fotokamera, eine einfache Komplettlösung für den Endverbraucher.
Somit beinhaltet seine Entwicklung nicht nur ein 3-D Fotoapparat bei dem man mit nur einem Knopfdruck ein 3D Foto erhält,
sondern auch ein eingebautes Visualisierungssystem im 3D Fotoapparat, welches das aufgenommene 3D Foto
und sogar bereits die Vorschau im Sucher im 3D wiedergibt, ohne dass man eine lästige 3D Brille aufsetzen müsste.
Zusätzlich wird ein 3D Foto System vorgestellt, welches auch einen 3D digitalen Bilderrahmen ein 3D Print-Systems beinhaltet.
Damit können 3D Fotos sehr einfach aufgenommen werden und auf einem modischen 3D Bilderrahmen dargestellt werden.
Möchte man ein 3D Foto an jemanden verschenken, so kann das 3D Foto auch auf Lenticularfolie augedruckt werden.
Der 3D Effekt ist darauf mit blossem Auge sichtbar. Ein solches 3D Foto kann auch in ein Fotoalbum eingeklebt werden.
Ich denke, das geht schon sehr in die Richtung, wie wir uns die 3D Fotografie gewünscht haben.
Einfach klicken und schon ist das 3D Foto fertig!
Allerdings muss man sagen, dass die 3D Fotokamera noch etwas Entwicklungsbedarf hinsichtlich der vielfältigen Nutzbarkeit hat.
So haben die Entwickler dieser 3D Fotokamera nicht bedacht, dass ein guter 3D Effekt nur mit einer entsprechenden 3D Basis gelingt.
Diese müsste somit flexibel sein - für Makroaufnahmen sehr klein und für Landschaftsaufnahmen entsprechend groß.
Ein Durchbruch für die 3D Fotografie ist die 3D Digitalkamera dennoch!
Insbesondere, weil man ganz einfach private 3D Fotos und sogar Filme aufnehmen und leicht wiedergeben kann.
Weitere Infos siehe auch:
Die Neuen 3D Cams - 3D Kameras - 3D Fotoapparate
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